Menü
0212.630831

Intensivpflege Bethanien

Kosten der außerklinischen Intensivpflege Bethanien in Solingen

Kosten eines Einzelzimmers in Haus Ahorn/Intensivpflege

Das Leistungsentgelt beträgt ab dem 01.05.2018:

Pflege- grad pflegebedingte Kosten Ausbildung
 
Investitionskosten incl.
4,35 € EZ Zuschlag
Unterkunft Verpflegung täglich
gesamt
gesamt pro Monat
2 66,12 € 3,69 € 16,03 € 23,69 € 18,24 € 127,77 € 3.886,76 €
3 82,30 € 3,69 € 16,03 € 23,69 € 18,24 € 143,95 € 4.378,96 €
4 99,16 € 3,69 € 16,03 € 23,69 € 18,24 € 160,81 € 4.891,84 €
5 106,72€ 3,69 € 16,03 € 23,69 € 18,24 € 168,37 € 5.121,82 €

Zur Info: Der einrichtungseinheitliche Eigenanteil EEEA wird auf Basis von 30,42 Tagen berechnet und beträgt 1.353,67 €/Monat. Dieser Betrag ist kein Vergütungsbestandteil, sondern beziffert den von Ihnen zu leistenden, in den Pflegegraden 2 bis 5 gleich hohen Zuzahlungsbetrag für das Entgelt für die Pflege und die Ausbildungsumlage. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie die Investitionskosten müssen zusätzlich zum EEEA gezahlt werden.

Die Entgelte beinhalten folgende Leistungen: die erforderliche Pflege im Umfang der durch den medizinischen Dienst der Pflegeversicherung festgestellten Pflegestufe, Therapie- und Beschäftigungsangebote, Vollpension, Reinigung des Zimmers sowie das maschinelle Waschen der persönlichen Leibwäsche. Bettwäsche, Handtücher und Waschlappen werden vom Haus gestellt.

Bei privat krankenversicherten Bewohnerinnen/Bewohnern fallen für die Behandlungspflege nach § 37 Abs. 2 Satz 3 SGB V, zusätzliche Kosten in Höhe von 102,88 € pro Tag an (kann bei der KV eingereicht werden).

Informationen zur Finanzierung

Pflegeversicherung

Ist die Notwendigkeit einer vollstationären Pflege von der Pflegeversicherung bestätigt, wird bei gesetzlich Versicherten monatlich folgendes Pflegegeld von der Pflegeversicherung direkt an die Einrichtung gezahlt:

Pflegegrad monatlich
    2   770,00 €
    3 1.262,00 €
    4 1.775,00 €
    5 2.005,00 €

Beihilfeberechtigte Bewohner (Beamte) erhalten von der Pflegeversicherung nur 30% oder 50% des oben genannten Betrages (je nach Vertrag), da sich die Beihilfestelle an den Pflegekosten beteiligt. Hierzu muss jeden Monat die aktuelle Pflegekostenabrechnung bei der Beihilfestelle eingereicht werden.

Selbstzahler

Können die laufenden Kosten durch das Einkommen des Bewohners gedeckt werden, stellt die Einrichtung monatliche Pflegekostenrechnungen aus. Die Rechnungsbeträge werden per Lastschrift vom Girokonto eingezogen.

Die Abrechnung erfolgt grundsätzlich rückwirkend, das heißt am Monatsende für den abgelaufenen Monat. Somit erbringt die Einrichtung bis zur Rechnungsstellung eine Vorleistung. Aus diesem Grund wird im Pflegevertrag vereinbart, dass bei Vertragsbeginn eine einmalige Vorauszahlung in Höhe von 2.000,00 € geleistet werden muss, die bei Beendigung des Pflegevertrages oder bei Inanspruchnahme von Sozialhilfe wieder ausgezahlt wird.

Pflegewohngeld

Bewohner, die eine Einstufung haben, nicht beihilfeberechtigt sind und die Kosten nicht durch das laufende Einkommen* decken können, haben die Möglichkeit einen Zuschuss zu den Kosten zu bekommen: das sogenannte Pflegewohngeld (Voraussetzung: das Vermögen** des Bewohners/der Bewohnerin darf 10.000,00 € nicht übersteigen; bei Eheleuten 15.000,00 €).

Pflegewohngeld ist eine Leistung des Sozialhilfeträgers, die nicht unterhaltspflichtig ist, das heißt Kinder werden vom Sozialamt nicht zur Erstattung dieser Leistung herangezogen. Sind alle oben genannten Voraussetzungen erfüllt, errechnet sich der Pflegewohngeldanspruch wie folgt:

Beispiel Pflegegrad 4

  Pflegekosten 4.891,84 €
zuzüglich fiktives Taschengeld + 112,32 €
  gesamte Kosten 5.004,16 €
abzüglich Leistung Pflegeversicherung 1.775,00 €
abzüglich persönliches Einkommen * 1.700,00 €
  ungedeckte Kosten 1.529,16 €

Bleiben wie in oben genannten Beispiel ungedeckte Kosten übrig, kann ein Pflegewohngeld gewährt werden. In der Intensivpflege Bethanien in Haus Ahorn, liegt der Höchstsatz des Pflegewohngeldes bei monatlich 487,63 €.
Die Antragsstellung des Pflegewohngeldes übernimmt die Einrichtung. Bitte reichen Sie hierfür alle Einkommens- und Vermögensnachweise sowie den ausgefüllten Einkommens- und Vermögensfragebogen mit der Zustimmungserklärung in der Verwaltung des Seniorenzentrums ein.  

Einsatz von Vermögen

Können die Pflegekosten nicht durch das laufende Einkommen des Bewohners gedeckt werden, muss das eigene Vermögen bis zu einer Vermögensschongrenze (5.000,00 € bei Alleinstehenden, 10.000,00 € bei Eheleuten, Kriegsopfer: 6.222,00 € bzw. 12.666,00 € Eheleute) für die Pflegekosten eingesetzt werden. Das bedeutet, dass der Bewohner so lange Selbstzahler bleibt, bis die oben genannten Vermögensschongrenze erreicht ist.

* Einkommen: Alters- und Witwenrenten (Kindererziehungsleistung bis Jahrgang 1920 sowie Kriegsrenten und Blindengeld zählen nicht dazu), Werksrenten, Wohnrecht, Mieteinnahmen usw.

** Vermögen: Guthaben Girokonto, Bar- und Sparguthaben, Wertpapiere, Aktien, Haus- und Grundbesitz, Einlage Bauverein, Genossenschaftsanteile, Wohnrecht, Lebensversicherungen (bitte lassen Sie sich von der Versicherung den aktuellen Rückkaufswert schriftlich bestätigen) usw.
Bestattungsvorsorge- u. Treuhandverträge sind bis zu einem Rückkaufswert von 4.500,00 € pro Person anrechnungsfrei.

Sozialhilfe

Können die Pflegekosten nicht durch das laufende Einkommen gedeckt werden und ist kein Vermögen über der oben genannten Vermögensschongrenze vorhanden, muss umgehend ein Sozialhilfeantrag beim Sozialamt, das für den Wohnort vor Aufnahme in die Einrichtung zuständig ist, gestellt werden.


Die Renten des Bewohners müssen bei Sozialhilfebeantragung sichergestellt werden. Das bedeutet: die Einrichtung zieht monatlich per Lastschrift die Renten vom Girokonto des Bewohners ein. Langfristig werden die Renten direkt an die Einrichtung übergeleitet.

Ausnahme: lebt ein Ehepartner weiterhin im häuslichen Bereich, verbleibt die Rente auf dem privaten Girokonto. Das Sozialamt prüft dann, ob Unterhalt an das Sozialamt gezahlt werden muss.


Wird Sozialhilfe bezogen, prüft das Sozialamt, ob leibliche Kinder zum Unterhalt herangezogen werden können.

Top